Eintrag 01 · Kostenvergleich
E-Mail-Marketing-Kosten bei 10.000, 50.000 und 100.000 Kontakten
Realistische Kostenbeispiele für E-Mail-Marketing bei 10.000, 50.000 und 100.000 Kontakten, inklusive Versandfrequenz, Teamgröße und typischen Kostentreibern.
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Inhalt dieses Eintrags
Ein sinnvoller „email marketing pricing comparison“ muss Listengröße, Versandhäufigkeit, Funktionen und Teamzugänge gemeinsam betrachten. Die folgenden Kostenbeispiele zeigen, welches monatliche Budget bei 10.000, 50.000 und 100.000 Kontakten realistisch ist und wo vermeintlich günstige Tarife teuer werden.
Kostenvergleich nach Anzahl der Kontakte
Die Tabelle dient als Planungsgrundlage für Unternehmen, die regelmäßig Newsletter versenden. Die Marktspannen berücksichtigen einfache Newsletter-Tarife ebenso wie Pakete mit Segmentierung und Automationen. Alle Beträge sind Nettowerte pro Monat und können je nach Abrechnungszeitraum, Währung und Funktionsumfang abweichen.
| Listengröße | Grobe Marktspanne pro Monat | GetResponse Starter bei jährlicher Abrechnung | Effektiver GetResponse-Preis je Kontakt |
|---|---|---|---|
| 10.000 Kontakte | etwa 50 bis 200 Euro | 56,58 Euro | rund 0,57 Cent |
| 50.000 Kontakte | etwa 200 bis 500 Euro | 212,38 Euro | rund 0,42 Cent |
| 100.000 Kontakte | etwa 380 bis 800 Euro oder mehr | 384,58 Euro | rund 0,38 Cent |
Stand der Preisprüfung: Juli 2026. Die GetResponse-Werte beziehen sich auf den Starter-Tarif mit jährlicher Abrechnung. Bei monatlicher Zahlung liegen die regulären Raten höher. Lokale Steuern und kostenpflichtige Zusatzoptionen sind nicht eingerechnet.
Für reine Newsletter mit hoher Versandfrequenz ist GetResponse interessant, weil die kostenpflichtigen Standardtarife unbegrenzten E-Mail-Versand vorsehen. Das unterscheidet das Angebot von volumenbasierten Modellen, bei denen jede zusätzliche Kampagne das benötigte Versandpaket vergrößern kann.
Welche Kosten bei 10.000, 50.000 und 100.000 Kontakten entstehen
Bei 10.000 Kontakten genügt häufig ein Basistarif. Entscheidend ist, ob einfache Newsletter und eine Willkommensserie ausreichen oder ob verhaltensbasierte Automationen, Umsatztracking und erweiterte Segmente benötigt werden. Ein günstiger Einstiegstarif kann unpassend sein, wenn mehrere komplexe Workflows geplant sind.
Bei 50.000 Kontakten wirkt sich das Preismodell stärker aus. Ein kontaktbasierter Tarif bleibt bei häufigem Versand gut kalkulierbar. Ein volumenbasierter Anbieter kann günstiger sein, wenn nur ein Newsletter pro Monat verschickt wird. Bei wöchentlichen Kampagnen entstehen dagegen bereits 200.000 reguläre Sendungen, bevor Automationen und Transaktionsmails berücksichtigt werden.
Bei 100.000 Kontakten sollten Unternehmen zusätzlich Angebote für Enterprise-Tarife prüfen. Dedizierte IP-Adressen, Single Sign-on, persönliche Versanddomains, Service-Level und priorisierter Support können den Preis erhöhen. Solche Funktionen sind nicht automatisch erforderlich. Für reguläre Newsletter kann ein Standardtarif weiterhin genügen.
Eine breitere Einordnung der Anbieter, Funktionen und Einsatzbereiche findet sich im Kontenvergleich des Titelblatts dieser Ausgabe.
Versandfrequenz und Teamgröße verändern den effektiven Preis
Die Kontaktzahl allein liefert keinen belastbaren Vergleich. Drei Beispiele zeigen den Unterschied:
| Szenario | Reguläres Versandvolumen | Typischer Kostentreiber |
|---|---|---|
| 10.000 Kontakte, ein Newsletter monatlich | 10.000 E-Mails | Mindestpreis des Tarifs |
| 50.000 Kontakte, vier Newsletter monatlich | 200.000 E-Mails | Versandlimit oder Kontaktstufe |
| 100.000 Kontakte, acht Sendungen monatlich | 800.000 E-Mails | Versandvolumen, Infrastruktur und Support |
Hinzu kommen automatisierte Nachrichten. Eine fünfschrittige Willkommensserie an 5.000 neue Kontakte verursacht weitere 25.000 Sendungen. Erinnerungen, Warenkorbabbruch-Mails und Reaktivierungskampagnen erhöhen das Volumen ebenfalls.
Auch Teamzugänge gehören in die Rechnung. Werden zusätzliche Benutzer einzeln berechnet, kann ein günstiger Grundtarif für ein fünfköpfiges Marketingteam teurer werden als ein höherer Tarif mit mehreren enthaltenen Zugängen. Relevant sind zudem Rollen, Freigabeprozesse und getrennte Arbeitsbereiche für Marken oder Kunden.
So vergleichen wir Preise und Zustellbarkeit
Unser eigener Kostenrechner wird monatlich aktualisiert und berechnet den effektiven Preis für mindestens 30 Kombinationen aus Kontaktzahl, Versandfrequenz und Teamgröße. Dabei fließen Grundtarif, benötigte Versandstufe, zusätzliche Benutzer und erkennbare Pflichtoptionen in die Berechnung ein. Aktionspreise werden getrennt von regulären Folgekosten ausgewiesen.
Der günstigste Tarif ist allerdings wenig wert, wenn Kampagnen häufig im Spamordner landen. Deshalb versenden wir identische Testkampagnen über Seed-Postfächer bei Gmail, Outlook und Yahoo. Inbox-, Spam- und Zustellraten werden transparent protokolliert. Die Ergebnisse sind Momentaufnahmen, da Absenderdomain, Listenqualität, Authentifizierung und Nutzerinteraktionen die Zustellung beeinflussen.
Für die wirtschaftliche Bewertung verwenden wir deshalb zwei Kennzahlen:
- Effektiver Monatspreis: Grundpreis plus notwendige Zusatzkosten.
- Kosten je zugestellter E-Mail: Gesamtkosten geteilt durch die tatsächlich zugestellten Nachrichten.
Ein Tarif mit 250 Euro Monatskosten und 95 Prozent Zustellrate kann wirtschaftlicher sein als ein Angebot für 200 Euro mit deutlich schlechterer Zustellung. Aus einzelnen Tests lässt sich dennoch keine dauerhafte Inbox-Garantie ableiten.
Häufige Fragen
Was kostet E-Mail-Marketing mit 10.000 Kontakten?
Für 10.000 Kontakte liegt eine brauchbare Planungsgröße bei etwa 50 bis 200 Euro netto pro Monat. GetResponse Starter kostet bei jährlicher Abrechnung derzeit 56,58 Euro monatlich. Erweiterte Automationen können einen höheren Tarif erforderlich machen.
Welches Preismodell eignet sich für 100.000 Kontakte?
Bei häufigem Versand ist ein kontaktbasierter Tarif mit unbegrenzten E-Mails meist leichter kalkulierbar. Bei wenigen Kampagnen kann eine volumenbasierte Abrechnung günstiger sein. Enterprise-Angebote lohnen sich vor allem bei besonderen Anforderungen an Infrastruktur, Support oder Benutzerverwaltung.
Zählen abgemeldete Kontakte weiterhin für den Tarif?
Das hängt vom Anbieter ab. Manche Plattformen berechnen alle gespeicherten Kontakte, andere nur aktive Abonnenten. Vor dem Vergleich sollten abgemeldete, unbestätigte und doppelte Datensätze geprüft werden, da sie eine höhere Preisstufe auslösen können.
Sind jährliche E-Mail-Marketing-Tarife günstiger?
Viele Anbieter gewähren bei jährlicher Vorauszahlung einen Rabatt. Die monatliche Rate sinkt dadurch, allerdings nimmt die Flexibilität ab. Für eine belastbare Entscheidung sollten Jahrespreis, regulärer Monatspreis, Kündigungsbedingungen und erwartetes Listenwachstum getrennt verglichen werden.